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Agroscope-Studie stützt indirekt bestehendes Grenzschutzsystem

Eine Studie von Agroscope zeigt: Ein Zollabbau auf Futtermittel hätte nur geringe Auswirkungen auf die Kaufkraft der Konsumenten.

Agroscope hat im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO mittels Modellrechnungen, Datenanalysen und Expertengesprächen analysiert, wie die Preisunterschiede zwischen der Schweiz und den umliegenden Ländern erklärbar sind.

Dabei wurde unter anderem der Zollabbau simuliert. Nicht erstaunlich zeigte sich, dass die Auswirkungen eines Zollabbaus auf Mischfutter in der Summe klein wären. Hingegen würde der Futtergetreideanbau weiter massiv an Boden verlieren – und damit die Swissness von Tiernahrung weiter schwächen.

Die Autoren kommen mittels Modellrechnungen zum Schluss, dass ein Zollabbau auf Futtermittel die Tierproduktion stärken und die Pflanzenproduktion schwächen würde. Allerdings dürften die Auswirkungen auf die Kaufkraft der Konsumenten gering bleiben. Erstens würden die Rohstoffkosten des Fleischpreises am Konsumentenfranken nur etwa ein Drittel ausmachen. Zweitens gebe der Detailhandel Preisänderungen bei den Rohstoffkosten meist nicht unmittelbar an den Konsumenten weiter.

Quelle: Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten VSF